Spundwand-Bau im Rhein-Main Gebiet

Die Krebsingenieurbau GmbH plant und baut Spundwände aus Stahlbundbohlen in der Region Frankfurt am Main - insbesondere in Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Kreis Offenbach, Offenbach, Bad Homburg und der Wetterau. Durch die Verwendung unserer leistungsstarken Aufsatzrüttler können wir besonders schonend und mit geringen Schwingungen auch im innerstädtischen Bereich sowie im Nahbereich von Gebäuden mit unseren kompakten Baugeräten arbeiten. Ob als Baugrubenumschließung im Grundwasserbereich oder zur Sicherung von Böschungen und Grundstücken - sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt!

Die Spundwand im Detail

Spundwände oder auch Spunddielenwände sind ein Verbau zur Sicherung von Baugruben oder Geländesprüngen, der zugleich eine Dichtungsfunktion übernehmen kann. Manchmal ist auch nur die Abdichtung gegen Wasser oder von kontaminiertem Erdreich gewünscht.


Funktionsweise
Die Spundwand besteht aus einzelnen Profilen (Spunddielen oder Spundbohlen), die in den Boden gerammt, gerüttelt (vibriert) oder gepresst werden. Die Dielen bestehen zumeist aus Stahl, können in Ausnahmefällen auch aus Stahlbeton, Kunstoff oder Holz sein. Die einzelnen Dielen sind miteinander durch ineinander greifende Schlösser (Nut und Feder) verbunden, so dass eine zusammenhängende Wand entsteht. Die Verarbeitung erfolgt mittels spezieller Baumschinen, die die Spundwände einrammen bzw. einrütteln und wieder herausziehen können. Die gängigen Profile sind in Längen von circa 6m bis 30m lieferbar. Jedoch muss stets berücksichtigt werden, dass die Spundwand durch die Einbindung erheblich länger sein muss als die Aushubtiefe. Im einfachsten Fall wird die Spundwand nur durch eine entsprechend tiefe Einbindung im Untergrund gehalten.


 

Aussteifende Gurte und Stahlrahmen
Ab einer gewissen Höhe der Wand wird eine zusätzliche Abstützung erforderlich. Dies erfolgt durch innenliegende horizontale Gurte, die dem System ein (oder mehrere) zusätzliches Auflager hinzufügen. Die Gurte stützen sich entweder gegenseitig oder es wird ein steifer Rahmen eingebracht. Eine andere Möglichkeit der Abstützung bieten Injektionsanker oder auch Selbstbohranker, die eine Dielenwand im Erdreich rückverankern. Einsatzfelder Haupteinsatzgebiet ist die Sicherung von Baugruben in Gebieten, wo das Platzangebot keine Böschung zulässt oder eine Abdichtung gegen drückendes Wasser erforderlich ist. Hier werden Spundwände als temporäre Sicherungsmaßnahmen eingesetzt, die nach Abschluss der Bauarbeiten und dem Hinterfüllen der Baugrube wieder gezogen werden. Spundwände aus Stahl sind praktisch wasserdicht. Es ist möglich in einer von Spundwänden umschlossenen Baugrube (sog. Spundwandkasten) auch unter dem (Grund-) Wasserspiegel zu arbeiten. Nach unten hin wird die Baugrube entweder durch den natürlicherweise dichten Boden oder eine Betonlage abgedichtet. Spundwände werden aber auch dauerhaft als Bauelemente im Wasserbau für Kaimauern, Schleusenwände, Kanäle oder zur Böschungsbefestigung an Verkehrswegen eingesetzt.