Berliner Verbau: Baugruben solide absichern
Berliner Verbau oder auch sogenannte Trägerbohlwände finden Ihren Einsatz meistens zur temporären Baugrubensicherung für alle möglichen Bauwerke.
Hierfür werden zunächst Stahlträger nach unserer statischen Berechnung senkrecht vor Baugrubenaushub am Baugrubenrand eingebracht. Dafür gibt es zweierlei Möglichkeiten. Zum einen können die Träger bei Längen von bis zu 6m direkt eingerammt werden. Das setzt voraus, dass der Boden entsprechend rammfähig ist (genügend locker ist) Bei zunehmend fest gelagerten Böden taucht das Problem auf dass die erforderlichen Vibrationsenergie beim Einrammen der Träger extreme Erschütterungen auf die umliegende Bebauung nehmen kann.
Daher weicht man häufig auf vorher eingebrachte Bohrungen aus um die Stahlträger erschütterungsarm auf Endtiefe einzubauen. Darüber hinaus hat dies den Vorteil, dass beim Einbau der Hölzer, der Aushub zwischen den Stahlträgerflanschen nicht durch die Bodenverdrängung des Stahlträgers zusätzlich verdichtet wurde und so beim Abstechen erheblich Muskelarbeit erspart.
Dabei gilt es aber grundsätzlich zu beachten, dass auf der gesamten Bohrtiefe kein Grund- oder Schichtenwasser ansteht. Ansonsten müsste hier mit erheblichen Mehraufwand verrohrt gebohrt werden. Ansonsten würden die Bohrlöcher bevor diese wieder verfüllt werden zu unerwünschten Auskolkungen im Untergrund führen.
Vertiefende Informationen zum Thema Berliner Verbau / Trägerbohlenwand finden Sie hier.
Unsere Referenzprojekte als PDF-Download:
FRANKFURT
DARMSTADT
16.03.2010. 10:10